MARKETING – Return on Investment

Ich möchte mit Ihnen, werte Leser dieses Blogs, gerne einen kleinen Eingangstest machen. Denken Sie, dass es möglich ist, dass Sie die Marke eines Unternehmens erraten, wenn ich Ihnen als Information lediglich drei Worte präsentiere? Versuchen wir es. Spektakel, Risiko, Dose. Haben Sie jetzt an Red Bull gedacht und zugleich „Das war ja einfach“ gemurmelt? War es wirklich so einfach? Bedenken Sie, wie spärlich Ihr Informationsstand war. Sie wussten weder etwas von der Branche, noch kannten Sie den Unternehmensslogan. Sie haben mit drei relativ beliebigen, häufig verwendeten Worten eine einmalige Assoziation zu einer Marke gefunden, die in einem von tausenden Unternehmen umkämpften Markt offensichtlich Einzigartiges zu Wege bringt. Und Sie haben damit die Marketingabteilung eines Unternehmens „geadelt“, das seit mehr als 20 Jahren zweifelsfrei eine der beachtlichsten und erfolgreichsten Strategien fährt, die es weltweit zu beobachten gibt.

Customer Journey – Erlebniswelt Marken-Beziehung

Ist Ihnen der Singes‘ Day ein Begriff? Initiiert wurde er an der Universität Nanjing in China, die im Jahr 1993 den 11.11. – die Zahl 1 soll einen Single symbolisieren – zum Jahrestag auserkor, an dem sich junge alleinstehende Chinesen treffen sollen, um neue Kontakte herzustellen und im besten Fall ihr Singledasein zu beenden. Die Idee machte Furore und mutierte über die Jahre hinweg zum mittlerweile umsatzstärksten Onlineshopping-Tag der Welt. Verantwortlich zeichnet dafür das chinesische Onlinehandel-Imperium Alibaba.

CEO – Gesicht, Marke, Verantwortung

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Antoine de Saint-Exupéry, Kult-Autor („Der kleine Prinz“). „Alles, von dem sich der Mensch eine Vorstellung machen kann, ist machbar.“ Wernher von Braun, Wegbereiter der Raumfahrt. Zwei meiner Lieblingszitate, die ich so frei bin sinngemäß zu kombinieren.

Just do it

Ich weiß, man macht das nicht so ohne weiteres. Aber ich muss. Ich muss Ihnen jetzt eine etwas politische, aber vor allem zutiefst persönliche Frage stellen. Eine Frage, die mir klar macht, wofür Sie stehen, welche ethischen, gesellschaftspolitischen Werte Sie vertreten. Bereit? Hier die Frage: Sind Sie Trump-Fan oder knien Sie nieder, wenn Sie eine Nationalhymne hören?

Transformation _ Reiseführer, Teil2

Durchsage: „Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie herzlich an Bord unseres Transformationszuges auf der Fahrt zu Ihrem Unternehmenserfolg. Wir freuen uns, dass Sie sich für die Immobilien-Sonderreise entschieden haben. Ich darf Sie daran erinnern, dass wir an den Stationen ESG/Nachhaltigkeit, Employer Branding und Digital Marketing Leadership Halt machen werden. Wir wünschen Ihnen eine erkenntnisreiche Reise.“

Transformation – Tavelguide, Teil 1

Folgende Situation: Sie wissen, sie müssen weiter. Weil der ewig gleiche Alltag zu lähmen beginnt und das Leben an Ihnen immer spurloser vorbeizieht. Der Weg führt noch etwas ziellos an den nächsten Bahnhof. Von einer Bank am Bahnsteig aus beobachten Sie eine Weile die vorbeifahrenden Züge und stellen fest: Kein Zug macht hier Station. Wollen Sie weg, müssen Sie aufspringen.

Erfolg ohne Daten? Mission impossible

Es gibt in der Gruppe jener, die besondere Leistungen erbringen, viele Gute, einige Ausgezeichnete und – die Besten. Augenscheinlich wird das vor allem dort, wo eine Performance messbar und vergleichbar ist. Etwa im Spitzensport. Die Frage, warum Einzelsportler wie Roger Federer und Tiger Woods oder Mannschaften wie beispielhaft – ich muss es als Österreicher leider eingestehen – Bayern München über Jahrzehnte hinweg aus der Masse der Könner noch einmal herausragen, ist faszinierend. Was macht den Unterschied?

BRANDS QUESTION Disruption or Evolution?

„Sie drücken den Knopf, wir machen den Rest“. So lautete 1888 der Werbeslogan, mit dem Unternehmensgründer George Eastman seine erste Kodak-Kamera bewarb. Der Geniestreich dahinter: Eastman setzte in die Kameras anstelle schwerer mit Fotoemulsion beschichteter Glasplattten einen von ihm entwickelten rollbaren Film mit Gelatineschicht ein.

ESG – What else …?

„Ganz im Vertrauen, bei ESG denke ich mir manchmal: ElitenSehenGrün“, schmunzelte der Mann, hauptberuflich Projektmanager eines prominenten deutschen Immobilienentwicklers. Und auf meine Nachfrage, wie er das meint: „Wissen Sie, in diesen Krisenzeiten geht’s für viele Unternehmen ums nackte Überleben. Da gibt es wahrlich Dringenderes als elitäre Gedanken zum Umweltschutz.“ Der Rest war Schweigen – und es passiert mir nicht oft, dass mich jemand sprachlos macht.

Warum es nicht reicht, Krisen abprallen zu lassen

Ein kleines Experiment: Schließen Sie Ihre Augen (bitte erst am Ende dieses Satzes), imaginieren Sie eine vehemente persönliche und/oder berufliche Krise und lassen Sie danach vor Ihrem geistigen Auge eine bildhafte Wunschvorstellung entstehen, wer oder was Sie gerne in dieser schwierigen Krisensituation wären.